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Produktinformationen "Siebenpunkt-Marienkäfer-Eier gegen Blattläuse"

Frischegarantie: Versand jeden Dienstag direkt aus der Zucht für maximale Schlupfrate. Bestellschluss Montag um 8 Uhr. Kein Packstation-Versand möglich.

Wichtig: Da alle Nützlinge sehr empfindlich auf chemische Pflanzenschutzmittel reagieren, sollten vor dem Einsatz der Eier bzw. Larven des Marienkäfers mindestens 6 Wochen lang keine solchen Mittel zur Anwendung gekommen sein.

Marienkäferlarven – effektiver Nützling gegen Blattläuse

Siebenpunkt-Marienkäfer (Coccinella septempunctata) zählen zu den natürlichen Fressfeinden der Blattläuse. Aber wusstest du, dass das nicht nur für die erwachsenen Käfer gilt, sondern auch für ihre Larven? Frisch geschlüpft sind diese extrem gefräßig und ernähren sich ausschließlich von den winzigen Schädlingen. Dabei stehen alle Arten von grünen, schwarzen, grauen und roten Blattläusen auf ihrem Speiseplan. In ihrer etwa 2-wöchigen Entwicklungszeit vom Ei bis zum Käfer frisst jede Marienkäferlarve täglich bis zu 150 Blattläuse – erwachsene Tiere bis zu 50 Blattläuse pro Tag. Während seiner gesamten Lebenszeit (ca. 25–30 Tage) kann jeder einzelne Marienkäfer bis zu 4000 Läuse vertilgen.

Mit diesem gesunden Appetit eignen sich die kleinen Insekten ausgezeichnet zur rein biologischen, wirksamen Schädlingsbekämpfung. Vor allem auf Gemüse erweist sich der Marienkäfer als vorteilhafter Blattlaus-Jäger, da er anders als chemische Insektizide keine schädlichen Rückstände auf den Pflanzen oder Früchten hinterlässt. Ein echter Glückskäfer, wie er im Buche steht, der oft gezielt bei Zimmerpflanzen, in Gewächshäusern sowie im Freien gegen Blattläuse eingesetzt wird.

Siebenpunkt-Marienkäferlarve frisst eine Blattlaus
Siebenpunkt-Marienkäfer frisst eine Blattlaus auf einem Blatt

Aussehen von Marienkäfer-Eiern, Larven und erwachsenem Käfer

Die Eier des Siebenpunkt-Marienkäfers sind orange, oval und meist weniger als 2 mm lang. Jedes Weibchen kann bis zu 800 Eier auf einmal ablegen, die es in nächster Nähe zu ergiebigen Blattlaus-Vorkommen platziert. Die Larven schlüpfen schon nach wenigen Tagen. Mit ihrem länglichen Körper, den sechs Beinen und der schwarz-grauen Färbung mit gelben oder orangen Flecken wirken sie zunächst eher spinnenartig und sind kaum 3 mm groß, können in den nächsten zwei Wochen jedoch (nach mehrfacher Häutung) auf bis zu 9 mm Länge heranwachsen.

Die Larven findest du nach dem Schlüpfen überwiegend auf den Blattunterseiten, wo sie sich krabbelnd fortbewegen und sofort auf die Jagd nach Blattläusen gehen. Die Puppenphase dauert anschließend bis zu 10 Tage. Erwachsene Käfer sind 5–9 mm groß und an den typischen, namensgebenden sieben schwarzen Punkten auf den roten Flügeldeckeln zu erkennen. Fälschlicherweise wird oft behauptet, jeder Punkt stehe für ein Lebensjahr des Marienkäfers, doch tatsächlich lebt dieser insgesamt nur maximal einen Monat.

Marienkäferlarven kaufen: Vorteile auf einen Blick

  • 🐞 Biologische Schädlingsbekämpfung: Marienkäfer sind Nützlinge und somit die natürlichste Art, Schädlinge zu bekämpfen.
  • 🐞 Giftfrei: Dank der natürlichen Schädlingsbekämpfung sind keine chemischen Gifte notwendig.
  • 🐞 Effizient: Eine einzelne Marienkäferlarve frisst in ihrer 2-wöchigen Entwicklungszeit bis zu 800 Blattläuse.
  • 🐞 Universell einsetzbar: Von der Zimmerpflanze bis zum Obstbaum sind die Marienkäfer-Eier für alle Pflanzen geeignet.
  • 🐞 Einfache Anwendung: Einfach nach Gebrauchsanweisung die Eier auf der betroffenen Pflanze auslegen.

Lieferung und Anwendung

Die Marienkäfer-Eier werden als Eigelege auf einer Pappe geliefert. Eine Packung enthält ca. 80–100 Eier. Diese sollten möglichst direkt nach der Ankunft abends oder am nächsten Morgen ausgebracht werden, um sie vor direkter Sonneneinstrahlung zu schützen. Bei einer kurzen Wartezeit bis zur Ausbringung kannst du die Eier bei 10 °C im Kühlschrank lagern – allerdings maximal einen Tag lang. Um nach dem Schlüpfen einen längeren Zeitraum zu überbrücken, kannst du die Marienkäferlarven auch ein paar Tage in einem geeigneten Bio-Behälter aufbewahren und dort mit ausreichend Blattläusen versorgen, bis du sie auf den befallenen Pflanzen aussetzen kannst.

Die idealen Voraussetzungen für Marienkäferlarven

  • 🐞 Temperatur: Die Umgebungstemperatur sollte mehrere Stunden am Tag über 15 °C liegen, damit die Larven aktiv werden.
  • 🐞 Zeitpunkt: Draußen ist die ideale Ausbringungszeit ab Mai/Juni. Im Zimmer, Wintergarten sowie in Gewächshäusern können Marienkäfer-Eier ganzjährig eingesetzt werden.
  • 🐞 Wetter: Die besten Ergebnisse erzielst du auf Pflanzen, die vor starkem Wind oder Regen geschützt sind.
  • 🐞 Feinde: Ameisen sollten vor dem Einsatz von Marienkäferlarven möglichst entfernt werden, da sie ihre Blattlaus-Kolonien aktiv vor Fressfeinden schützen. Beachte zudem, dass die Larven in offenen Bereichen auch als Nahrungsquelle für Vögel und andere Insektenfresser dienen können.

Marienkäferlarven einsetzen in 3 einfachen Schritten:

  1. 1️⃣ Öffne die Verpackung erst unmittelbar, bevor du die Marienkäfer-Eier ausbringen willst. Hole die Papp-Streifen vorsichtig aus dem Behälter.
  2. 2️⃣ Lege die Papp-Streifen mit den Eiern an geeigneten, schattigen Stellen in oder direkt unter deinen befallenen Pflanzen aus. Die Larven schlüpfen nach 4–5 Tagen und erklimmen die Pflanze dann selbstständig.
  3. 3️⃣ Bereits nach einer Woche solltest du einen deutlichen Unterschied bemerken. Sofern bei sehr stark befallenen Pflanzen oder ungünstigen Umweltbedingungen nach 2–3 Wochen immer noch Blattläuse zu finden sind, kannst du auch eine weitere Charge Marienkäferlarven ausbringen.
Marienkäferlarven gegen Blattläuse einsetzen

Hinweis: Marienkäferlarven verschwinden in der Regel, sobald sie ihre Aufgabe erfüllt haben und die Blattläuse erfolgreich bekämpft wurden. Sobald die Schädlinge dezimiert oder komplett entfernt sind, verringert sich auch die Nahrung für die Larven. Infolgedessen wandern sie weiter oder suchen nach alternativen Nahrungsquellen. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass einige Marienkäferarten auch andere kleine Insekten als Beute haben können und möglicherweise bleiben, um sich von weiteren Schädlingen auf den Pflanzen zu ernähren, selbst wenn die Blattläuse verschwunden sind.

Weitere Hinweise zur Anwendung und Wirkung der Siebenpunkt-Marienkäfer findest du in unserer Anleitung.

Hersteller
Futura GmbH Nikolaus-Otto-Str. 22 33178 Borchen Deutschland Telefon: +49 5251 69161-79 E-Mail: info@futura-shop.de

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FAQ

Sobald die Blattläuse beseitigt sind und damit die Nahrungsquelle der Larven erschöpft ist, verschwinden diese meist ganz von selbst. In Einzelfällen können die Marienkäfer auch bleiben, sofern noch andere Schädlinge auf den Pflanzen vorhanden sind, die sich für sie als Nahrung eignen.

Du kannst Marienkäferlarven sowohl drinnen als auch draußen auf sämtlichen Pflanzen aussetzen, die du mindestens 6 Wochen lang nicht mit chemischen Pflanzenschutzmitteln behandelt hast. In Innenräumen oder Gewächshäusern können die Nützlinge meist das ganze Jahr über eingesetzt werden. Draußen solltest du auf geeignete Umweltbedingungen achten, also zum Beispiel ausreichend hohe Temperaturen, windgeschützte Orte und den Schutz vor Fressfeinden berücksichtigen, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

Falls es nach dem Kauf der Marienkäfer-Eier unerwartet sehr kalt, windig oder regnerisch wird, kannst du das Ausbringen der geschlüpften Larven auch um einige Tage verzögern. Setze sie dazu in einen geeigneten Bio-Behälter und füttere sie mit ausreichend Blattläusen, bis sich das Wetter gebessert hat. Ältere Larven können schwierigen Umweltbedingungen übrigens besser widerstehen, sodass du sie auch bei anhaltend schlechter Witterung nach einigen Tagen noch vorsichtig aussetzen kannst.

Wenn du Larven des Siebenpunkt-Marienkäfers kaufst, erhältst du quasi die ultimative biologische Schädlingsbekämpfung: Die kleinen Tierchen machen sich nach dem Schlüpfen selbstständig auf die Suche nach Nahrung und sind besonders bei stark befallenen Pflanzen bestens geeignet, denn jede Marienkäferlarve kann in ihrer Entwicklungszeit bis zu 800 Blattläuse verzehren. Beachte jedoch, dass Nützlinge sehr sensibel auf Umwelteinflüsse reagieren. Sind manche Bedingungen – wie zum Beispiel Temperaturen unter 15 °C oder starker Wind – nicht ideal, kann das die Entwicklung der Larven trotz unserer erstklassigen Zuchtqualität beeinträchtigen.

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2 - 10 von 482 Bewertungen

27. August 2024 21:43

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

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19. Dezember 2022 00:00

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Einfache Bedienung, fairer Preis, schneller Versand.

29. August 2025 18:09

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20. Juli 2025 15:34

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25. August 2024 09:06

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13. Oktober 2024 00:00

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

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Hält das was versprochen wurde , kann man weiter empfehlen .

10. September 2025 21:03

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

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Schnelle und zuverlässige Lieferung Das Bremsen ex ist wirklich jeden Cent wert.

7. August 2025 22:26

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Schnelle Lieferung und einfache verpflichtende Online-Beratung/Aufklärung. Es wäre hilfreich, wenn die verpflichtende Aufklärung mit Durchführungstermin im Konto hinterlegt werden würde.

28. Juni 2025 07:51

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Rettung für unsere Linde

Zuverlässige Lieferung zum angegebenen Zeitpunkt.

13. September 2023 00:00

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Danke

Danke ! Alles bestens gelaufen .

Accessory Items

Florfliegenlarven | Nützlinge gegen Blattläuse & Wollläuse
Florfliegenlarven | Nützlinge gegen Blattläuse & Wollläuse
Achtung! Der Versand ist nur innerhalb Deutschlands möglich! Kein Packstation Versand möglich! Wichtig: Da alle Nützlinge sehr empfindlich auf chemische Pflanzenschutzmittel reagieren, sollten mindestens 6 Wochen lang keine solchen Mittel zur Anwendung gekommen sein. Florfliegen gegen Blattläuse und Wollläuse  Florfliegen gegen Blattläuse und andere Pflanzensauger (Wollläuse, Schmierläuse, Thripsen, Spinnmilben und weiße Fliegen) einsetzen: Das zählt zur biologischen Schädlingsbekämpfung. Die Larven der Grünen Florfliege (Chrysoperla carnea) zählen zu den Nützlingen unter den Insekten. Auf ihrem Speiseplan stehen vor allem Blattläuse, von denen sie bis zu 500 an der Zahl in ihrem Larvenstadium fressen können. Damit stärken sie sich nicht nur für die Metamorphose zum Vollinsekt sondern halten den Pflanzen auch noch die Schädlinge vom Leib. Eine echte Win-Win-Situation zwischen Pflanze und Insekt. Vorteile auf einen Blick ✔ Effektiv gegen Blattläuse: Die Larven vertilgen bis zu 500 Blattläuse. ✔ Ökologische Bekämpfung: Nützlinge sind ein natürliches Mittel gegen Blattläuse. ✔ Komplett giftfrei: Der Einsatz von Florfliegen kommt ganz ohne Gifte aus. Die in der Wabe enthaltenen Larven können für bis zu 10 m² Fläche eingesetzt werden. Anwendung: Wie nutze ich Florfliegen um Blattläuse zu bekämpfen? Die Florfliegenlarven erhalten Sie von uns in einer Wabe. In diesem sind die fressbereiten Larven der Florfliegen enthalten. Kommt Ihre Lieferung an, sollten Sie die Wabe sofort ausbringen. Am besten hängen Sie diese in die Pflanzen, die mit Schädlingen befallen sind. 10 Tage lang sollten Sie die Wabe dort hängen lassen, damit auch noch nicht ganz so gut entwickelte Larven genügend Zeit haben, um zu wachsen und aus der Wabe zu kriechen. Beachten Sie, dass eine Mindesttemperatur von 15 °C gegeben sein sollte, damit die Larven nicht erfrieren. Optimal sind jedoch 20 - 26°C. Außerdem sollten die betreffenden Pflanzen mindestens sechs Wochen vor der Ausbringung der Florfliegenlarven nicht mit Pflanzenschutzmittel behandelt worden sein, da die Insekten sehr empfindlich sind.Download Anleitung Florfliegenlarven kaufen: Wie sehen die Insekten aus? Ausgewachsene Florfliegen und Florfliegenlarven unterscheiden sich in ihrem Aussehen deutlich. Ausgewachsene Florfliegen sind 10 bis 15 Millimeter lang und verfügen über charakteristische durchsichtig-hellgrüne Flügel, die netzartig gemustert sind. Im Herbst nehmen sie eine bräunliche Farbe an. Die Larven der Florfliegen sind bis zu einem Zentimeter lang und rotbraun gefärbt. Für das Jagen ihrer Beute besitzen sie starke Mundwerkzeuge, mit der sie ihre Nahrung festhalten. Florfliegen gegen Blattläuse einsetzen: Darum ist es effektiv Florfliegen zählen zu den Nützlingen unter den Insekten. Der Einsatz der Florfliegenlarven zur Bekämpfung der Blattläuse fällt unter die biologische Schädlingsbekämpfung. Als biologisch dürfen nämlich nur solche Arten der Schädlingsbekämpfung bezeichnet werden, bei denen Menschen bewusst Viren oder Lebewesen einsetzen, um die Population bestimmter Tiere oder Pflanzen zu dezimieren. Da die Florfliegen zu den natürlichen Feinden der Blattläuse zählen, funktioniert das sehr gut. Im Larvenstadium kann eine einzelne Florfliege bis zu 500 Blattläuse fressen. Wenn man bedenkt, dass ein Florfliegenweibchen etwa 20 Eier auf einmal ablegt, bedeutet dass, das man mithilfe von nur einer Brut 10.000 Blattläuse bekämpfen kann. Natürlich sind diese Idealbedingungen in der freien Natur nicht zu erwarten, denn auch die Florfliegen haben Fressfeinde. Eine Florfliegen-Plage müssen Sie aus diesem Grund ebenfalls nicht befürchten. Wenn man Blattläuse natürlich bekämpfen will, dann sind Florfliegen die richtige Wahl. Die Larven der Florfliegen sind nämlich effektive Schädlingsbekämpfer. Aber nicht nur Blattläuse stehen auf dem Speiseplan der Larven. Auch Pflanzenschädlinge wie Wollläuse, Schmierläuse, Thripsen, Spinnmilben und weiße Fliegen gelangen zwischen die Zangen der Florfliegenlarven. Florfliegenweibchen legen in ihrem Leben etwa 700 Eier ab. Je nach Umgebungsbedingungen schlüpfen die Larven nach 2 bis 20 Tagen. Die Larven häuten sich drei Mal. Im Larvenstadium, welches etwa 18 Tage beträgt, fressen sie was das Zeug hält und stärken sich für die Verpuppung. Diese dauert etwa 3 Wochen an. Anschließend schlüpfen die ausgewachsenen Florfliegen. Zweimal im Jahr findet die Fortpflanzung bei Florfliegen statt, das heißt es gibt zweimal im Jahr fressfreudige Larven. Wobei meist hauptsächlich die zweite Generation der Larven Blattläuse frisst. Darum ist ein Mittel gegen Blattläuse wichtig Blattläuse gehören gemeinsam mit den Schnecken zu den häufigsten Pflanzenschädlingen. Sie können eine grüne, rotbraune oder schwarzbraune Färbung aufweisen. Die Schädlinge ernähren sich hauptsächlich von Pflanzensäften. Mit ihren Saugrüsseln stechen sie die Pflanzenzellen an und verleiben sich den süßen Saft ein. Blattläuse ernähren sich aber hauptsächlich von den Eiweißen, die im Pflanzensaft enthalten sind. Den Rest scheiden sie als Honigtau wieder aus. Dadurch, dass sie sich auf diese Art ernähren, saugen sie der Pflanze buchstäblich das Leben heraus. Die Folge ist, dass die Pflanze nach und nach abstirbt. Das muss aber nicht unbedingt durch den Mangel an Pflanzensaft passieren. Da die Insekten häufig in Blattlauskolonien auf ihrem Wirt leben, dringt nicht genug Licht zur Pflanze hindurch, was die Photosynthese erschwert. Übrigens sollten Sie auch auf eine übermäßige Düngung der Pflanzen verzichten, denn dieser liefert der Pflanze zu viel Stickstoff, was die Zellwände erweichen lässt und die Blattläuse es so noch einfacher haben, die Pflanzenzellen anzustechen. Ein zusätzliches Problem ist, dass der Honigtau andere unschöne Dinge geradezu anlockt. Dazu zählen zum einen Ameisen. Diese schaden der Pflanze in der Regel zwar nicht, sind dem Menschen aber trotzdem lästig. Zum anderen überziehen die Blattläuse die gesamte Pflanze mit Honigtau, was einen schwarzen Schimmel begünstigen kann. Hinzu kommt, dass Blattläuse bei der Ausbreitung im Garten auch Virus-Erkrankungen verbreiten können. So erkrankt im schlimmsten Fall der ganze Garten und das ziemlich schnell, denn in warmen trockenen Sommern vermehren sich die Blattläuse unglaublich rasant. Wo kann ich Florfliegen einsetzen? Florfliegen finden ihren natürlichen Lebensraum in Wiesen und Feldern. Erwachsene Tiere ernähren sich nämlich hauptsächlich von Nektar und Pollen. Da die Larven sich jedoch ausschließlich von Schädlingen ernähren, sind sie auch in der Landwirtschaft und dem Gartenbau gern gesehene Gäste. Aufgrund der Tatsache, dass sich die Tiere im Herbst bräunlich verfärben, finden sie oft Schutz in Bäumen, Laubhöhlen und Strohhaufen. So bleiben sie unbemerkt und können in Ruhe überwintern. Im Frühjahr wechseln sie ihre Färbung wieder zum Grünen hin. Der natürliche Lebensraum ist also draußen in der freien Natur. Was mache ich aber, wenn meine Zimmerpflanze mit Blattläusen übersäht ist? Hier können Sie aufatmen, denn die Florfliegenlarven brauchen warme Temperaturen. Im Larvenstadium sind Temperaturen zwischen 20°C und 26°C optimal. Ihre Raumtemperatur von ungefähr 21°C fällt logischerweise darunter. Wenn Sie Florfliegenlarven bestellen möchten, müssen Sie sich also keine Sorgen machen, dass sie in Ihrem Zimmer sterben. Bei den erwachsenen Tieren sieht das aber anders aus. Diese überleben in beheizten Räumen nicht. Merken Sie also, dass die Larven sich im Kokon verpuppen, dann sollten Sie sie nach draußen bringen. Haben Sie einen Dachboden, der nicht geheizt wird, ist auch dieser Ort ideal zum Aussetzen. Im Garten können Sie die Insekten - sobald der Winter näher rückt -unterstützen, indem Sie das Herbstlaub liegen lassen oder ihnen spezielle Florfliegenkästen zur Verfügung stellen. So können Sie erwarten, dass die Florfliegen auch im nächsten Frühjahr wieder einsatzbereit sind und Ihre Pflanzen von Blattläusen befreien. Auch sollten Sie bedenken, dass der Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln die Insekten töten wird. Wollen Sie also auch im nächsten Jahr mit einer gesunden Population verfressener Florfliegenlarven Blattläuse loswerden, dann verzichten Sie auf die giftigen Mittel. Damit tun Sie nicht nur den Florfliegen etwas Gutes, sondern auch anderen Nützlingen wie Bienen.

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